Die Sehrbundts

Eine Familiengeschichte von den Goten bis zu den Preussen

Von Hans-Joachim Sehrbundt

1. Die Zeit der Völkerwanderung

Bei dem Versuch eine überschaubare und zusammenfassende Familiengeschichte zu erstellen gerät man zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt in geschichtliche Randbezirke, die Konturen werden unschärfer und verschwimmen.

Dieser Zeitpunkt, die geschichtliche Unschärfe zu bestimmen, bleibt jedem Genealogen selbst überlassen. Wenn die Urkundenquellen spärlicher werden ist es Zeit inne zu halten, nicht erst wenn sie ganz versiegen.

Unser Ausgangsmaterial scheint bis in die Zeit der Völkerwanderung zu reichen, zumindest das, was uns diesbezüglich von Vorforschern überliefert wurde.

Unsere Familiengeschichte beginnt in der historischen Dämmerung der Völkerwanderung, in den geschichtlichen Frühnebeln zeichnen sich erste Konturen mit der Eroberung Italiens durch die Ostgoten ab.

Nach der Besetzung Italiens sicherte Theoderich (451-526) seine Nordgrenzen durch Ansiedlung erprobter Gefährten ab, später gewährte er weiter nördlich hilfesuchenden Alemannen Zuflucht.

In den Alpen, am Übergang wichtiger Pässe und an strategisch-wichtigen Straßenverbindungen, wurden Stützpunkte errichtet, Lehen vergeben, und Ansiedlungen gegründet.

2. Bormio und die de Sermondis.


Wappen der de Sermondi`s von Bormio.

Dazu gehörte auch Bormio, dort wurde vermutlich ein Lehen mitsamt den Bädern an die späteren Sermondis/Sermundis vergeben.Die Bäder von Bormio waren schon Plinius(29-79) bekannt, ebenso Cassiodorus.

Um den Nachweis dieser Geschichtlichkeit bemühte sich Chr.Gr.Brügger, u.a. in: Meyer-Ahrens und Brügger,Die Thermen von Bormio, Meyer-Ahrens und Brügger, Zürich, Orell Füssli Verlag,(1869)
Sehr engagiert, teilweise emotionell wird von ihm in vielen Schriften diese Historie dargelegt.

Bormio hatte eine strategisch wichtige Position inne, es war der Schlüssel zur Provinz, mit dem Lehen wurden sicherlich nur bewährte Mitstreiter bedacht.

Auch waren in den Tälern der Adda noch Reste der ehemals hier durchziehenden Westgoten vorhanden, welche dort siedelten.

Die Bäder von Bormio und Ländereien gehörten bis in das 16.Jahrhundert hinein der Familie de Sermondi. Vermutlich wurde ein Teil der Güter und des Landbesitzes der Sermondis während der Reformation konfisziert.Die spätere Besitzerin, die Gemeinde Bormio, verkaufte sie 1859 an die bündnerische AG"La Bernina".

Reformation und Gegenreformation in diesen Gebieten wurde zumeist von gebürtigen Italienern und nicht von Einheimischen importiert.
Die Unruhe wurde von außen in die Täler hinein gebracht.

Während der Reformation ,im 1.Müsser Krieg (1525/26) und später im 2.Müsser Krieg(1531/32), fiel das Veltin endgültig an die Bündener.

Die Bündener Reformierten erschwerten als Besatzungsmacht den katholischen Einwohnern des Veltins und besonders dem ansässigen Klerus das Leben sehr. Die Bewohner wurden drangsaliert und nach Kräften benachteiligt.Die Reformierten waren die Herren dieses Gebietes, sie waren in jeder Hinsicht tonangebend.
Die Verwaltung im Veltin war korrupt, Bestechlichkeit an der Tagesordnung, die katholischen Alteingesessenen wurden durch die Administration benachteiligt und gegängelt.
Eine direkte, durchgreifende staatliche Gewalt fehlte, sie war unübersichtlich, dezentralisiert und schwächlich, ihr fehlten die Durchsetzungsorgane.Sie war auf fremdes Militär angewiesen.

Die ansässige Geistlichkeit und der Adel im Veltin, welche den größten Teil des Landbesitzes inne hatten, standen der neuen Obrigkeit reserviert-feindlich gegenüber.
Der dritte Stand im Veltin, die kleinen Grundbesitzer und Pächter, wurde durch die Geistlichkeit und den Adel gegen die Fremdherrschaft aufgewiegelt, da er die meiste Last der Ausbeutung zu tragen hatte. Bei den kleinen Landbesitzern kam es auch zu Enteignungen.

Die Sermondis gehörten zu den noblen Familien, also zum Adel.

Pater Franz von Bormio wird im Nekrologium der Kapuziner in Mailand ausdrücklich unter den Patres aufgeführt, die aus einer noblen Familie entstammten.
Pater Franz führte auch den Namen "Sermondi dei bagni".

Die Familie de Sermondi wird in Bormio schon 1315 erwähnt, ursprünglich soll sie aus dem benachbarten Sondalo stammen.

Wenn auch etwa 1530 ein Teil des Grundbesitzes der Sermondis enteignet wurde, so war er doch bis da hin offenbar über Jahrhunderte hinweg im Familienbesitz.
So ist auch erklärbar, warum die Bäder schon so früh der Gemeinde Bormio gehörten.

Trotzdem war Antonius de Sermondi, der Vater von Pater Franz, noch ein begüterter Mann, möglicherweise besaß er noch Teile der ehemaligen Landgüter, einige meinen er sei Gastwirt gewesen, eventuell Landbesitzer und Gastwirt zugleich. Dies könnte sogar zutreffen, war Bormio doch eine wichtige Durchgangsstation auf den Weg in den Norden.
Gasthöfe an Durchgangsstationen waren damals anders strukturiert als heute, sie boten z.T.Unterkünfte für Reisende mit großem Gefolge und Begleitpersonal, Knechten, Fuhrwagen und Pferden.

Die Gasthöfe waren Ansammlungen von Gebäudekomplexen wie Gästehäusern-,Schlacht-,Brauhaus, Ställen und Lagerschuppen.Kurzum es waren Anwesen auf einem großen Areal.Heute könnte man es mit einer dieser monströsen Hotelanlagen vergleichen,welches der Gast während seiner Ferien erst gar nicht zu verlassen hat.
N.Ohler, Reisen im Mittelalter, Artemis & Winkler, (2002)

Antonius de Sermondi ließ seinen Sohn ebenfalls auf den Namen Antonius taufen. Das Datum der Taufe und Geburt ist leider unbekannt, es dürfte um 1515 liegen.Den Aufzeichnungen nach zu schließen, war der Vater wohl bei der Geburt von Antonius in reiferen Jahren, eventuell wurde er um 1470/80 geboren.
Aufzeichnungen darüber konnten bisher nicht aufgefunden werden.

Die weiteren Lebensdaten, nebst ausführlichen Literaturangaben, sind nachzulesen bei: M.Künzle, P.Franz von Bormio, Verlag Benzinger & Co, Einsiedeln, (1940)Unterlagen liegen auch im Provinzialarchiv der Kapuziner in Lausanne.

Insbesondere ist die Glaubensstärke von Pater Franz hervorzuheben, er war für seine Kapuzinerbrüder und die damaligen Menschen in einer Zeit voller Glaubenserschütterung und Unruhe ein Leuchtfeuer des Glaubens, ein Fels in der Brandung. Er mahnte, für die damals besonders im Veltin recht leichtlebige Geistlichkeit, Sittenstrenge und Rechtgläubigkeit an und war seinem Freund, dem Heiligen Borromeo, (Kardinal und Erzbischof in Mailand) ein treuer Begleiter.
Die Sittenlosigkeit der damaligen Geistlichkeit war so erschreckend,daß der Bischof und Nuntius Bonhomini an Kardinal Maffeo in seinem Visitationsbericht festhielt:Daß ein Wolf ihm weniger Angst einjage als diese Priester.
Unser Pater Franz begleitete am 14.Juli 1578 den visitierenden Nuntius und war ihm ein redlicher und zuverlässiger Berater.

Unser Pater Franz verstarb 1583 im Rufe der Heiligkeit.

Weiteres ist auch nachzulesen in: H.-J.Sehrbundt, Anton de Sermondi, Pater Franz von Bormio.

Camenisch beschreibt einen Priester Gabriel Sermundus in Tresivio (Veltin), dieser diente treu in den Reformationswirren seiner Kirche.
Gabriel Sermundus wurde vom Bischof Ninguardas seinerzeit visitiert. Anzumerken ist auch, daß Pater Franz ebenfalls als Visitator fungierte.

Dieser Ort ist nur wenige Kilometer von Bormio entfernt, offenbar handelt es sich um einen Verwandten der Sermondis. E.Camenisch, Geschichte der Reformation und Gegenreformation, Bischofberger & Co, Chur, (1950)

Während der Reformation waren die Bündener Täler und das Veltin angefüllt mit reformierten Glaubensflüchtlingen aus Norditalien.
Diese bunt gemischte Flüchtlingsschar zog entweder weiter nach Norden oder entfaltete ihr Wirken zu Ungunsten der ansässigen verbliebenen katholischen Einwohner.
Dort fanden sich auch Reste verfolgter Wiedertäufer, u.a. aus Zürich. Neuere Forschungen ergaben, daß sich auch unter den Sermondis wenigstens ein Wiedertäufer befand. Aus welchem Familienzweig er stammt ist leider noch unbekannt. Er flüchtete später zu den Hutterern nach Mähren, dort gab es große Niederlassungen dieses Ablegers der Wiedertäufer. (Persönliche Mitteilung der Mennoniten, 2002)

Diese entwurzelten Glaubensflüchtlinge, welche den verschiedenen Strömungen der Reformation angehörten, versuchten nun ihre missionarischen Tätigkeiten im neuen Aufenthaltsgebiet fortzusetzen.
Dazu kamen eifernde Bilderstürmerei und die Zerstörung von altem Kulturgut.
Teilweise waren die Zustände für die Katholiken so unerträglich, dass ein Teil von Ihnen abwanderte. (C. Bonorand, Reformatorische Emigration aus Italien in die drei Bünde, Beiheft, Verlag Bündener Monatsblatt, Chur, (2000)

Mit dem Mailänder Kapitulat von 1639 fielen den Mailändern Aufsichtsrechte über das Veltin zu, der Druck auf die Veltiner ließ nach.

Trotzdem kam das Gebiet nicht zur Ruhe, die Wirren der Reformation wichen denen der Gegenreformation. Morde waren an der Tagesordung, Scheiterhaufen loderten.

Das Veltiner Blutbad mit seinen Grausamkeiten mag ein Beispiel dafür sein. In diesem Zusammenhang fiel das Veltin mit Bormio von Graubünden ab. Die Veltiner installierten eine eigene Regierung.

Mehrere Versuche der Rückeroberung schlugen fehl, die Reformierten flüchteten in Scharen in die Eidgenossenschaft.

Während der Zeit der Wirren litt die einheimische Bevölkerung unter Hungersnot und Pestilenz, Häuser waren zersört, Saatgut vernichtet, das Vieh abgeschlachtet, zuchtlose Söldner durchstreiften plündernd das Land.

Der Winter 1622/23 wurde als Hungerwinter bekannt, das Elend war unbeschreiblich. Die Gräber konnten nicht so schnell geschaufelt werden, wie die Menschen starben, die Seuche wütete unter den fremden Besatzern fürchterlich. F.Pieth, Bündenergeschichte, Verlag F.Schuler, Chur, (1945)

Unter diesen Umständen ist es nicht verwunderlich, dass möglicherweise ein Teil der großen Familie der Sermondis abwanderte.

Der Glockengießer, Franz Sermond aus Bern, war ein bekannter Vertreter dieser Familie, vermutlich gehörte er zu den Reformierten. Er lebte etwa zur gleichen Zeit wie sein berühmter Verwandter Pater Franz.
Weitere bedeutende Mitglieder der Familie de Sermondi sind bei M.Künzle beschrieben.

In diesem Zusammenhang sind die Kirchenbücher von Bern (Tauf-und Eherodel, Teil 2, 1579) interessant, dort ist Sermond/Sermund teilweise mit dt eingetragen. In den Ober-Olmer Kirchenbüchern finden wir Namensvariationen von Serbond, teilweise mit d oder t, nie mit dt. In einem amtlichen Dokument, einer Renovationsurkunde, (Renovation, Staasarchiv Darmstadt, 1736) wird der Unterschultheiß Serbondt mit dt geschrieben.

Johann Peter Serbond ist in dem Militärkirchenbuch bei seiner Hochzeit in Quedlinburg 1737 als Sehrbundt angeführt (Geheimes Staatsarchiv, Berlin). Gleichwohl verliert sich dann das dt teilweise zugunsten eines d oder t, bis es dann um 1900 endgültig im Namen als dt auftaucht und bis heute erhalten bleibt. Kurioserweise kam der Name durch den Fehler eines Standesbeamten wieder zum dt, Kurt Sehrbundt wurde mit dt geschrieben, vorher war Sehrbunt geläufig. Wir besitzen noch eine "Mokkatasse" mit der Aufschrift: Curt Sehrbunt, sie stammt von einer Tante, die von dem Missgeschick des Standesbeamten nichts wußte.

In der Seelenliste von 1835 zu Quedlinburg wird Sehrbundt drei mal hintereinander als Seerbund aufgeführt.Auch dort war der Eintragende schöpferisch tätig.

Diese oben beschriebenen unfreundlichen Umstände in der angestammten Heimat ließen sicherlich einen Teil der katholischen Sermondis abwandern, sie erreichten schließlich Ober Olm (Kurmainz).

Das Bistum in Chur unterstand ab 887 dem damaligen ostfränkischen Erzbistum Mainz. Dies währte etwa 700 Jahre, deutsche Bischofsnamen waren seitdem in Chur üblich, Anordnungen kamen aus Mainz.
P.C.Hartmann, Kurmainz, Das Reichskanzleramt und das Reich, Franz Steiner Verlag Stuttgart, (1998), Geschichtliche Landeskunde, Band 47

Über diesen Weg, mittels eines Empfehlungsschreibens des Bischofs von Chur, könnte ein Teil der Sermunds/Sermonds den Weg nach Kurmainz und von dort nach Ober -Olm gefunden haben.
Wie an anderer Stelle beschrieben war Pater Franz, (Antonius de Sermondi), der berühmte Kapuzinerprovinzial, Generaldefinitor und Gründer der Schweizer Kirchenprovinz der Kapuziner, nicht nur bekannt sondern auch einflussreich, er könnte seinen Verwandten den Weg geebnet haben.

3. Kurmainz und Ober-Olm

Anton Serbond erscheint unvermittelt in dem Kirchenbuch von Ober Olm, nach kurzer Zeit war die Familie dort begütert und trat als Pächter kirchlicher Ländereien auf, ein Sohn von Anton, Christian, war ebenda Unterschultheiß.
Anzumerken ist noch, dass der Vorname Anton (Antonius überhaupt) in der Gegend um Ober-Olm äußerst selten war, wie Rettinger in seinem Buch darstellt. E.Rettinger, Die Umgebung der Stadt Mainz und ihre Bevölkerung vom 17. bis 19. Jahrhundert, Franz Steiner Verlag, Stuttgart, Geschichtliche Landeskunde, Band 53, ( 2002)

Diese Untersuchungen belegen auch, daß es in und um Ober -Olm zu dieser Zeit Auswanderer aus dem Veltin und Graubünden gab.
In Essenheim, 4 km von Ober-Olm entfernt, gab es Auswanderer aus Bünden und der Schweiz (schriftliche Mitteilung Mossel, Essenheim).
Aus unserer Datenbank geht hervor, daß ein möglicher Verwandter der Serbonds (Josef Sermont, 1712) kurzzeitig in Ober -Olm wohnte und in dem Kirchenbuch als "italienischer Maurer"aufgeführt wird.

Der Vorname Anton(ius) war hingegen in der Familie Sermondi häufiger anzutreffen.
Die Vorliebe für den Namen Anton(ius) mag auch damit zusammenhängen, dass der Heilige Antonius um 470 in Bormio weilte und viel später beim Anrufen gegen das Wüten einer Viehseuche den Gebeten und Fürbitten Gehör schenkte.

Man war zumindest im Schutze der gleichen geistlichen Herrschaft wie in der ehemaligen Heimat.

Indessen war auch Kurmainz nach dem Dreissigjährigen Krieg kein Hort des Friedens und der Ruhe, dies war jedoch seinerzeit nicht erkennbar.
Pfarrer Johannes May, Chronik der Gemeinde Ober -Olm, Mainz, (1907)

Durchziehende kriegerische Truppen suchten auch die Ansiedlung unserer Vorfahren in Ober-Olm heim, Häuser der Serbonds wurden z.B., wie in alten Urkunden erwähnt, in Schutt und Asche gelegt.

Die spanischen Truppen durchzogen wieder das Land, wie einst im Veltin, als sie die katholische Seite unterstützten. Diese Spanier waren den Serbonds offenbar vertraut.
Im Zuge des spanischen Erbfolgekrieges könnte ein Teil der Serbonds in die Niederlande weiter gezogen sein. Dort taucht wenig später unvermutet in Zaltbommel eine zahlreiche Sippe Sermond, van Sermond auf.
Die Umgebung von Zaltbommel wird weiter erforscht ,alleine die Ortsnamendeutung ist für uns schon interessant. Allerdings ist diese Möglichkeit der Wanderung noch nicht belegt, weitere Forschungen sind nötig.

Der spätere Musketier, Johann Peter Sehrbundt, (die moderne Schreibweise von 2002 wird da schon angewandt-1737-und später wieder verlassen) welcher in Ober-Olm als Serbond im Kirchenbuch geführt wurde, taucht später (Heiratsurkunde 1737) beim 21. Infanterieregiment in Quedlinburg auf.
Dieses Regiment rekrutierte sich seinerzeit auch aus den zurückkehrenden Truppen aus dem spanischen Erbfolgekrieg.

Möglicherweise kam Johann Peter über niederländische Verbindungen zu den Preussen, oder er wurde direkt im benachbarten Frankfurt angeworben, auch dort unterhielten die Preussen eine Werbeniederlassung zur Rekrutierung.

Warum und über welchen Weg Johann Peter zu den Preussen ging bedarf noch der weiteren Nachforschungen.

Ebenso plötzlich wie die Serbonds in Ober-Olm auftauchten, verschwanden sie wieder

Auswanderungen nach Übersee sind noch nicht direkt belegt, wären aber möglich, auch an ein Aussterben der Ober-Olmer Linie muß gedacht werden.
Auch ist der Wegzug zu Verwandten in die Niederlande oder in die Gegend von Hannover denkbar, dort gibt es eine Häufung von ähnlichen Namen.
Diese Zusammenhänge zu erforschen bleibt weiteren Untersuchungen vorbehalten.

4. Neubeginn in Quedlinburg

Der Musketier Johann-Peter Sehrbundt (JPS)

Für den späteren Musketier Johann Peter Serbond/Sehrbundt sind 2 Geburtsdaten im Ober-Olmer Kirchenbuch verzeichnet, einmal 1715 und 1719.

Wir nehmen nicht an, dass es sich um 2 verschiedene Johann Peter der gleichen Familie handelt, sondern um einen Fehler bei den Kirchenbucheintragungen, welche, bedingt durch die damalige Zeit, sehr unordentlich waren.
Als Junge nahm JP sicher die vielfältigen Formen der kriegerischen Unruhen in seiner Heimat wahr, sodaß er den Eindruck gewinnen konnte, dass nur der Soldat noch in der Welt zu bestimmen habe.

Er verlässt aus uns noch unbekannten Gründen das gut situierte Elternhaus (sein Vater war in Ober-Olm als Unterschultheiß angesehen und vermögend) und ging zu den Preussen.

Der Weg mag über eine preussische Anwerbestation geführt haben, die nächstliegende war Frankfurt. Die unfeinen Werbemethoden der verdeckt arbeitenden preussischen Werber -meist Offiziere mit Unteroffizieren zusammen- sind hinlänglich bekannt, eventuell fiel er solchen in die Hände und wurde ihr Opfer.

Auch könnte den abenteuerlustigen Jüngling der Weg über die Niederlande zu den Preussen geführt haben, auch am Rhein gab es solche Anwerbestellen.
Oftmals verließ man auch die Heimat, wenn man etwas "ausgefressen" hatte und entging so weiteren Misshelligkeiten.

JPS taucht 1737 als Heiratender in den Militärkirchenbüchern in Quedlinburg auf, er heiratet eine Schuhmachermeistertochter aus alteingesessener Quedlinburger Familie, Anna Margarethe Ritter.

Zuvor durchlief er sicher die harte Ausbildung zum Musketier in Berlin, zumindest aber in Halberstadt, (Garnisonsstadt des 21. Infanterieregimentes) diese fand unter "der Fuchtel" der Ausbilder statt, die Fuchtel war der Schlagstock der Unteroffiziere, mit denen sie die Rekruten "erzogen". Die Rekruten wurden z.T. entsetzlich geprügelt, darüber gibt es sehr anschauliche zeitgenössische Berichte, entsprechende Disziplinarmaßnahmen erscheinen heute unbarmherzig hart.

Er kam zum 21. Infanterieregiment nach Halberstadt, und als dem 2. Bataillon zugehörig, nach Quedlinburg. JPS muß offenbar einige Merkmale besessen haben:
Er war nicht klein und schmächtig, sonst wäre er in ein anderes Regiment gesteckt worden, manche Regimenter bestanden aus Kleinen und "Unansehnlichen". Kleine wurden damals auch in die letzte Reihe verbannt.

Die damaligen Soldaten, die Gemeinen nur, durften ca.9 Monate im Jahr einer Arbeit nachgehen um sich so ihren Unterhalt zu verdienen, während dreier Sommermonate hatten sie zu dienen.

Während der Arbeitsmonate musste wenigstens ein Militärkleidungsstück getragen werden, dies sollte vor der Desertation schützen, man fiel damit sofort auf.
Während dieser Zeit kassierte der Kompaniechef den Sold, der Gemeine bekam nichts.
Bis zum Hauptmann waren die preussischen Offiziere bezüglich der Besoldung"arme Schlucker".

Was an der "Musketierkarriere" auffällt: JPS wurde nie befördert.Das erscheint seltsam, da in der Familie Strebsamkeit und Fleiß ausgeprägt waren und sind.

Dies mag damit zusammenhängen, dass die Dienstgrade ab Unteroffizier ganzjährig bei der Truppe weilen mußten, das bei kargem Sold.Es gab auch keinen Urlaub, Offiziere durften allenfalls zur Beerdigung von Vater oder Mutter für nur wenige-und vom König persönlich bewilligte-Tage die Truppe verlassen.

Unter diesen Umständen war ein Familienleben unmöglich.

JPS heiratete in eine bürgerliche Handwerkerfamilie, welche bis weit in das 14.Jahundert hinein in Quedlinburg zurück zu verfolgen ist.Das war für damalige Zeiten nicht gewöhnlich,da der Soldatenstand bei den Bürgern nicht angesehen war.

Offenbar lernte er seine Frau, Anna Margarethe Ritter, während der Einquartierung kennen, eine Mussheirat war es wohl nicht, denn ein Sohn wurde erst im Dezember 1740 in der Nicolaikirche getauft.
JPS scheint in der Werkstatt seines Schwiegervaters mit gearbeitet zu haben, die Schuhmacher saßen in einer besonderen Straße, (Schuhhof) welche nahe beim Rathaus in Quedlinburg abgeht, dort steht auch heute noch das alte Gildehaus der Schuhmacher.
Wir nehmen dies um so mehr an, als sein Sohn Christian später als Schuhflicker auftritt.Dieser übernahm wohl das Geschäft vom Großvater oder Vater.

Auch heiratete JPS als junger Bursche, dies wurde von den militärischen Vorgesetzten gerne gesehen, desertierten doch Familienväter weniger häufig.Das Desertationsunwesen war in der damaligen Zeit in der preussischen(und auch in anderen)Armeen weit verbreitet.

Dieser Taufe in der eindrucksvollen Nicolaikirche war im Dezember, überschattet von einem fürchterlichen Hochwasser der Bode.
In der Nicolaikirche konne der Verfasser 2001 das alte Taufbecken ausfindig machen,in dem Generationen von Sehrbundts getauft wurden.Wir fanden (während der Renovierungsarbeiten dieser wundervollen alten Kirche )das ungewöhnlich gearbeitete Becken in einer Seitennische.
Eingedenk der vielfältigen Familienbezüge zur Nicolaikirche stiftete der Verfasser die Renovierung eine der sehenswerten gedrehten Eingangskirchensäulen.So wurde eine familienbezogene traditionäre Verbindung wieder aufgenommen.

Kurz nach der Taufe wurde JPS in den 1.Schlesischen Krieg geführt, die von ihm mitgemachten Schlachten in diesem, im 2.Schlesischen Krieg und im Siebenjährigen Krieg werden an anderer Stelle vom Autor beschrieben.

In der Folge wurden noch 3 Mädchen geboren und in der Nicolaikirche getauft, 1756 erhielt JPS die Bürgerrechte der Stadt Quedlinburg, darüber gibt es eine dargestellte Bürgermahlsurkunde.

In dieser Urkunde fanden wir auch erstmals den Hinweis, dass JPS aus Kurmainz, aus Ober-Ulm stammt(damalige Schreibweise).

1763 verstarben seine Frau und seine 2 noch nicht erwachsenen Töchter am"Friesel",dies muß ein schwerer Schlag für unseren Vorfahr gewesen sein,wenn er zu dieser Zeit noch lebte.

Wir nehmen an, dass er bei der Schlacht um Maxen, am 20.11.1759 fiel, als das 21 Infanterieregiment völlig aufgerieben wurde, oder in österreichischer Gefangenschaft an"roter Ruhr", die damals tausenden Gefangenen in der Untersteiermark das Leben kostete, 13741 Gefangene und Verwundete fielen damals in die Hände der Gegner Preussens.

Alle bisherigen Nachforschungen über seinen Verbleib verliefen bisher ergebnislos, weitere Forschungsbemühungen sind notwendig.
Falls er überlebte, kann es auch möglich sein, dass er sich neu außerhalb Quedlinburgs ansiedelte oder in gesetzten Jahren nochmals eheliche.
Dies sind jedoch Vermutungen.

Die Nachkommen von JPS waren als Schuhflicker und Tuchmacher und später als Gärtner in Quedlinburg ansässig. Der bedeutendste ist wohl Karl-Friedrich Sehrbunt, welcher es bei der weltbekannten Saatzuchtfirma Dippe zum Saatzuchtinspektor brachte.
Diese Position ist einem Direktor gleichzusetzen.Die Firma Dippe hatte zu ihrer Zeit das Ausmaß eines großen Konzernes, wovon man sich heute bei den zu besichtigenden Bauten und Hinterlassenschaften nur eine schwache Vorstellung machen kann.Sie war weltweit die größte und modernste Saatzuchtfirma mit vorbildlichen sozialen Errungenschaften. Unser Vorfahr arbeitete bei dieser Firma ununterbrochen 63 Jahre lang.
G.Röbbelen, Biographisches Lexikon zur Geschichte der Pflanzenzüchtung,2.Folge,Liddy Halm Druck,Göttingen(2002)

Dies wird jedoch an anderer Stelle noch ausführlich vom Autor beschrieben.

In den Quedlinburger Adressbüchern ist Elise Sehrbund 1950/51 als die Letzte aller Sehrbundts in Quedlinburg aufgeführt, das Wohnhaus von Elise Sehrbunt kann heute noch besichtigt werden.

An dieser Stelle soll vorerst die Quedlinburger Familiengeschichte abgebrochen werden, anzumerken ist noch, dass Karl Friedrich derjenige war, welcher auch die "Familienurkunde" mit der Wappenzeichnung beim Glasmaler Müller anfertigen ließ, zumindest könnte das aus dem Stempeldruck auf dieser Urkunde erkennbar sein.

Auch soll nicht vergessen werden, auf die Schönheit und herbe Strenge der Nicolaikirche hinzuweisen, welche von Häusern umrahmt und von einem Kirchfriedhof umgeben,fast noch so erscheint wie ehedem,als aus einer der wenigen zuführenden schmalen Seitengassen, an den Ecken des Platzgeviertes ,der Tauf-Hochzeits-oder Begräbniszug der Sehrbunts sich auf den Weg machte.

Die Sehrbunts in Quedlinburg sind ausgestorben, (ebenso in Bormio und Ober-Olm) ihre Gräber existieren nicht mehr, wohl aber die Erinnerung ihrer Nachfahren an sie.

5. Schlussbetrachtung

Wie bereits an anderer Stelle von uns beschrieben, tauchen Namensfragmente der Sehrbundts in den verschiedensten Variationen überall dort in Gebieten auf, in denen die Goten auf ihren Wanderungen durchzogen.

Dieser Teil der Völkerwanderung ist nicht mit der modernen Völkerwanderung vergleichbar,wie wir sie durch die Vertreibung von 1945 und danach kennen.Es ist vielmehr eine geschichtliche Wanderungsbewegung mit siedlungsmäßigen Zwischenaufenthalten.Fraglich ist auch die zielgerichtete Form der Wanderung,vielmehr passte man sich den zeitlichen jeweiligen Umständen an.
M.Todd, Die Zeit der Völkerwanderung, Theiss Verlag, Stuttgart, (2002) weitere Literatur dort.

Während die oben angeführte moderen Art der Völkerwanderung -Vertreibung-bewusst Volksbestandteile erfasste,war die damalige Völkerwanderung keine Wanderungsbewegung einheitlicher abgeschlossener Völkerschaften.
Vielmehr bildeten sich auf den Wanderungen der Goten verschiedene Gruppierungen heraus, die sich später wieder in anderen Gemeinschaften auflösten und einbrachten.
Man kann also nicht einheitlich von den Goten, sei es Ost- oder Westgoten, reden, es waren partielle Zweckbündnisse verschiedener Stämme, welche durch Familien-oder pluralistische Herrschaftsstrukturen geführt wurden.
Die wandernden Goten subsummierten ebenfalls mobile Stammesverbände, welche nun gemeinsam eine Wegesstrecke und einen Zeitabschnitt mit ihnen zurück legten.

Das Integrationsbedürfnis und die Fähigkeit dazu scheinen wesentlich größer als in der "modernen"Zeit gewesen zu sein, auch war der gegenseitige nachhaltige Hass nicht so ausgeprägt, dass man nicht mit dem ehemaligen Rivalen gegen den nächsten Feind zog.

Auch sind die Verbindungen der Goten zu den Hunnen noch nicht im Einzelnen erforscht, sicherlich gab es während der gemeinsamen Zeit auch Verbindungen zwischen Hunnen und Goten, sodaß u.a. auch hunnische(und damit auch Hsiung-nu)Gene in den gotischen Nachkommen vorhanden sein können.
Das trifft natürlich auch für die weiteren begleitenden Völkerschaften ebenso zu.
H.Schreiber, Auf den Spuren der Goten, List Verlag, (1977) und A.Krause, Die Geschichte der Germanen, Campus Verlag, (2002)

Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle des bekannten spanischen (katalanischen)Theologen, Mediziners und Philosophen ,Raymond de Sebond ,gedacht,welcher seinerzeit aufsehenerregende Schriften abhandelte.

In den Jahren 1434-1436 verfasste de Sebond sein in der ganzen damaligen gebildeten Welt bekanntes Werk:"Liber creatuarum sive de homine".

Michel de Montaigne übersetzte 1569 das Buch ins Französische.
Dieses Werk wurde für eine gewisse Zeit vom Heiligen Vater (Paul IV. ,1557)indiziert, Pius IV schränkte dies später auf Teile des Werkes ein.
Montaigne,Apologie de Raimond Sebond,Gallimard,(1962)

Ob Sebonds Vorfahren mit den Westgoten nach Spanien kamen, -wir wissen es nicht.Auffällig ist jedoch die direkte Namensähnlichkeit mit den Serbond´s und die Nähe seines Geburtsortes Barcelona zu dem Durchzugsgebiet der Westgoten. Raymond de Sebond starb am 24.4.1436 in Toulouse.
Auch hier sind weitere Forschungen nötig.Anzumerken ist noch, dass die verschiedensten Schreibweisen für Raymond de Sebond gebräuchlich waren, bzw.überliefert wurden. (Sebonde,Sabonde,Sabunde,Sebeyde,Sabiende,Sibinde,Sibiuda,Sevene).


In diesem Zusammenhang sei auch das Waltharilied erwähnt, Walthari floh vom Hunnenhof in seine Heimat, Aquitanien, als er von den Nebelfranken aufgehalten wurde.
Dort kämpfte er gegen Scaramund, den er ebenso wie seinen Oheim, den Grafen von Metz tötete.
Scaramund begegnet uns in der schon früher beschriebenen Urkunde der Familie Sehrbunt.
Das Waltharilied (Waltharius)wurde als Jugendwerk etwa 930 im Kloster St.Gallen (Schweiz) verfasst, als Autor gilt der jugendliche Mönch Eckart I.
Die Walthersage ist ein Spross der Nibelungensage,sie spielt zur Zeit der Völkerwanderung,zu Beginn der germanischen Heldendichtungen.
H.Althof, Das Waltharilied, Dieterich´sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig, (1902)

Es mutet seltsam an, dass ebenfalls mit einem Epos, der Edda, wiederum ein vertrauter Name angeführt wird: Saemund.

Brügger sieht diesen Namen in direktem Zusammenhang mit den de Sermondis, während Oehl in M.Künzle dies verneint. Einer Namensähnlichkeit kann man sich nicht verschließen.
Insbesondere, wenn man bedenkt, dass sich Sprache, und folglich auch Namen, in rund tausend Jahren in verschiedenen Ländern nicht so entwickelt haben müssen, wie es heutige Sprachforscher für richtig erachten.

B.und P.Sawyer erwähnen Saemund (1056-1133)und sein Lied über die norwegischen Könige aus dem späten 12.Jahrhundert.

Saemundt(mit dt hier) wird auch der Weise genannt, er beschreibt in Norwegisch die Geschichte Islands von der Landnahme bis 1120.
B.und P. Sawyer, Die Welt der Wikinger", Siedler Verlag, (2002)

Dies alles mag reiner Zufall sein, wie so Vieles in der Genealogie, es könnte jedoch für spätere Forscher ein Hinweis von Bedeutung sein.

Vieles von dem hier Dargestellten ist durch Urkunden belegt, einiges vorläufig noch hypothetisch und harrt der weiteren Erforschung.

Genealogie ist spannend, neben nüchternen Fakten bedarf sie aber auch der überbrückenden Phantasie und Vorstellungskraft.

In der Beschäftigung mit unseren Vorfahren werden diese wieder lebendig oder gewinnen Konturen.

Für die zukünftigen Forschungen ist noch reichlich Arbeit vorhanden, die Digitalisierung wird ein noch schnelleres Auffinden von Unterlagen und Verwandtschaften ermöglichen.

Eventuell werden einmal später die einzelnen genealogischen Daten weltweit in einer umfassenden Datenbank so miteinander verknüpft, dass Stammbäume und Beziehungsgeflechte direkt erkennbar sind.

Neben der Entwicklung der Genforschung und Nutzbarmachung für die Genealogie scheinen mir dies die zukünftige technisch-helfende Perspektive in der Ahnenforschung zu sein.

Dies wird jedoch nicht die liebevollen Bemühungen und den Fleiß um die Ahnenforschung ersetzen können.

Die Begeisterung für diesen Zweig unserer Geschichtlichkeit weiter vermitteln zu können, ist allerdings die größte Aufgabe der Genealogie, ohne begeisterte Forscher wird sie aussterben.

Auch in dieser Beschäftigung findet sich die Heiligung der Arbeit, die uns der Heilige Escriva, der Gründer des Opus Dei, vorlebte.

Wir befinden uns mit unserem Vorfahren, dem Kapuzinerprovinzial und Generaldefinitor, Pater Franz von Bormio, in guter Gesellschaft.

Genealogie ist "Allerseelen" für jeden Tag.


Literatur:

Ein Teil der benutzten Literatur erscheint im Text.

A.Frigg, Bündener Kirchengeschichte, 3.Teil,Gegenreformation. Herausgeber:Ev.Kirchenrat Graubünden

K-H Spiess,Nieder-Olm,Verlag d.Rheinhess.Druckerwerkstätte,Alzey,1983

G.Dorn und J.Engelmann,Die Schlachten Friedrichs d.Grossen, Bechtermünz Verlag

H.Lorenz, Quedlinburger Geschichte, 1.Band,1922 S.Kleemann, Quedlinburger Geschichte, 2.Band,1922

H.Lorenz, Quellen zur Städt.Verwaltungs-, Rechts-und Wirtschaftsgeschichte von Quedlinburg, Otto Hendel Verlag, 1916

H.Lademacher, Die Niederlande, Propyläen Verlag Berlin, 1993

J.W.vonArchenholtz, Geschichte des Siebenjährigen Krieges in Deutschland, Biblio Verlag, Osnabrück, 1982

M.Künzle, Die Schweizer Kapuzinerprovinz, Benzinger & Co., Einsiedeln, 1928

E.E.Ploss, Waltharius, Georg Olms Verlagsbuchhandlung, 1969

Zu Preussen:

Die benutzte Literatur über die preussische Armee findet sich bei:

G.Krohn, Bibliographie der altpreussischen Tuppen-und Garnisonsgeschichten, Biblio Verlag, Osnabrück, 1974 Dies ist wohl die ausführlichste Zusammenstellung dieser Art bis 1974.

 

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